Kirchentag der deutschen Linuxsektion
Da werden die Sektengurus und Einpeitscher eingeflogen, um all die kleinen Linux-Mitläufer wieder auf Linie stramm zu ziehen. Mit Lobpreisungen und Versprechungen wird das Linuxparadies herbeigepredigt: “Das Linuxreich wird kommen. Tux wird uns erlösen.” Wer sich in tiefem Glauben zu Linux bekennt und sich an die Linux-Gebote hält, z.B
‘Du sollst jeden Tag 10 Stunden Kernel kompilieren”
oder
“Du sollst nicht duschen.”,
der wird Erlösung erfahren. Und dann diese Initiationsriten, euphemistisch auch “Installparties” genannt: Da wird dem Frickeljüngling von den Älteren das erste Linux auf die Platte tätowiert. Anfixen könnte man es auch nennen. Insbesondere junge Menschen mit ungefestigten Charakter geraten in das Visier der Linuxer. Man braucht “frisches Fleisch”, das kostenlos den Frickelcode schreibt, der dann gewinnträchtig in Pappschachteln an ahnungslose Bürger verscheuert wird. Und dann diese archaischen Beschwörungsriten. Kollektiv sitzen sie vor der schwarzen Konsole und geben kryptische Codes ein, mit denen sie Kontakt aufnehmen wollen mit den Geistern aus der Unterwelt. Kommunion gibt es auch. Jeder kriegt eine Knippox-CD in den Mund gelegt, die er dann mit Jolt-Kola runterspülen muß.
Also, Leute, ihr seht schon: Diese Linuxer sind nicht ganz dicht, also haltet euch lieber fern von denen. Mehr Informationen gibt es hier