gläubig – und das ist auch gut so – Ungläubig – und das ist auch gut so
// damit hätte ich so meine probleme. aus “der schrift” kann ich
auch zu
// mohammed finden, oder zu der überzeugung kommen, dass der messias
// noch kommt
deshalb habe ich auch nicht nur einen grund. und auch der eine
spruch, den ich anfangs zitiert habe, ist natuerlich nicht der
einzige grund, so wie es viele leser hier auffassten.
jesaja 53 ist sehr eindeutig. dass man zu dem schluss kommen kann, er
komme erst noch, ist eine logische konsequenz aus der ablehnung der
pharisaeer und sadduzaeer (heute Juden genannt). Sie wollten einen
Messias, der ihre menschlichen Gelueste nach Macht und Gloria
befriedigt. Einer, der Israel zu einer Grossmacht ausbaut.
Deshalb konnten und wollten sie Jesus nicht verstehen: Er war
demuetig und zurueckhaltend, prangerte jedoch die Vorstellungen der
Pharisaeer unmissverstaendlich an. Er wollte kein weltlicher Fuehrer
werden, obwohl sie ihn beinahe gewaltsam zum Koenig gemacht haetten.
// > Ja, aber Gott derart zu reduzieren ist auch nicht richtig.
// nein, ich reduziere nicht gott auf liebe, ich mache es der
aussage
// christus’ fest, welcher eben sagt, er sei liebe, was ich an
einigen
// stellen widerlegt sehe
Doch, du reduzierst Gott auf Liebe. Man kann nicht alle anderen Worte
Jesu ignorieren, weil er auch dieses gesagt hat. Da tust Du ihm
Unrecht. Und wenn Du anerkennen wuerdest, dass Gott viel mehr
Facetten hat als die Liebe, dann waeren vielleicht die anderen
scheinbaren Widersprueche keine mehr.
// > Wir sind nicht in der Lage, Gott so zu definieren, wie es uns
passt.